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Pädagogik der Anerkennung

Veranstaltungsart: Modul 3
Datum: 02.12.2017
Ort: SchlaU-Schule, Schwanthalerstraße 2, 80336 München
Kosten: 120€, ermäßigt 90€

 

Beschreibung:

Das dritte Modul ist einer Pädagogik der Anerkennung gewidmet. Dazu wird zunächst geklärt, was darunter zu verstehen ist, wenn von einer Pädagogik der Anerkennung gesprochen wird. Welche Begriffe, welche Konzepte sind für die pädagogische Praxis anwendbar? Welche zentralen Aufgaben ergeben sich, wenn wir Pädagogik für junge Flüchtlinge als Menschenrechtsprofession verstehen, die angesichts von Diskriminierung, Marginalisierung und Entrechtung Befähigung und Gerechtigkeit herstellen bzw. unterstützen will? Und wie kann davon ausgehend eine anerkennende Unterrichtspraxis gestaltet werden? Diese und weitere Fragen bearbeiten wir anhand der täglichen Praxis in der SchlaU-Schule, wir richten den Blick aber auch auf die pädagogischen Alltage der Teilnehmenden. Abschließend widmet sich das Modul der Frage nach Anerkennung als Unterrichtsthema. Unter Rückgriff auf den Anti-Bias-Ansatz wird erarbeitet, wie vorurteilsbewusste Bildung Teil des Unterrichtsprogramms werden kann.

 

Inhalte des Moduls:

 

Zu erwerbende Kompetenzen:

  • TN kann auf Ansätze einer anerkennenden Pädagogik für die eigene pädagogische Praxis zurückgreifen
  • TN kann die eigene Position in der Lehrsituation reflektieren und daraus Handlungsstrategien im Sinne einer anerkennenden Pädagogik ableiten
  • TN kann Anerkennung als Unterrichtsthema mit den SchülerInnen bearbeiten

 

Weiterführende Literatur:

Mecheril, Paul (2010): Anerkennung und Befragung von Zugehörigkeitsverhältnissen. Umriss einer migrationspädagogischen Orientierung. In: Mecheril, Paul et al. (Hg.): Migrationspädagogik. Weinheim / Basel, S. 179 – 191.

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen:
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