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Healing Classrooms: Resilienzförderung für zugewanderte Kinder und Jugendliche

Ein Projekt gemeinsam mit unserem Partner IRC Deutschland

 

Wie können Schüler*innen in ihren Schulalltagen Schule als gesichertes und zugewandtes Lernumfeld erfahren und wie können Lehrkräfte und Schulleitungen dazu beitragen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen wir uns in einem dreijährigen Projekt gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem International Rescue Committee (IRC) Deutschland. Gefördert wird das Projekt durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der europäischen Union.

 

In praxisorientierten Seminaren erarbeiten wir mit Lehrkräften, Schulleitungen, Sozialpädagog*innen und Schulpsycholog*innen an Grund-, Sekundar- und Berufsschulen die Idee von Schule als sicheres Umfeld und begleiten sie bei der Umsetzung im Alltag. Unsere Ansätze zielen darauf, ressourcenorientierte und inklusive Angebot gestalten zu können, die auf den Grundsätzen einer Pädagogik der Anerkennung sowie migrationspädagogischen Perspektiven beruhen.

 

Der Kern dieses Projekts sind Weiterbildungsangebote zu „Healing Classrooms: Resilienzförderung und Anerkennung im Unterricht für zugewanderte Kinder und Jugendliche“. Die Themen der vierteiligen Fortbildungsreihe sind u.a.:

– Schule als stabilisierendes Umfeld

– explizite Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen

– anerkennende Pädagogik im (Fach-)Unterricht

 

Zusätzlich dazu gibt es noch:

– Qualifizierungsprogramm für Multiplikator*innen

– regionale Netzwerktreffen

– eine Online-Plattform

– Materialbaukästen für die Praxis

– eine abschließende Fachtagung

 

In seiner Ganzheitlichkeit ermöglicht das Projekt auf nachhaltige Art und Weise Kinder und Jugendliche mit posttraumatischen Belastungsstörungen und toxischen Stresserfahrungen auch im schulischen Alltag psychosozial gut begleiten zu können. Denn wenn (zugewanderte) Kinder und Jugendliche sich sicher fühlen und sich auf ihr Umfeld einstellen und verlassen können, wird Lernen erst möglich. Dazu braucht es nicht immer speziell ausgebildete Therapeut*innen und psychologische Fachkräfte, auch Pädagog*innen und die Schulgemeinschaft als Ganze können einen Beitrag leisten.

 

Sie arbeiten an einer Schule in Bayern, Brandenburg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen oder Sachsen? Sie und Ihre Schule haben Interesse an unserer Fortbildungsreihe?

Dann melden Sie sich unter info(at)schlau-werkstatt.de für mehr Informationen.

International Rescue Committee (IRC) steht von Krieg und Krisen betroffenen Menschen zur Seite, um ihr Überleben und den Wiederaufbau ihrer Existenz zu sichern. Seit ihrer Gründung im Jahre 1933 auf Anregung von Albert Einstein leistet die Organisation insbesondere für Geflüchtete lebensrettende Hilfe. Heute unterstützt IRC jährlich etwa 24 Millionen Menschen in über 40 Ländern der Welt. Fünf zentrale Wirkungsbereiche der Programmarbeit von IRC sind: Bildung, Gesundheit, Selbstbestimmung, Schutz, wirtschaftliche Unabhängigkeit. Ziel ist es, einen aktiven Beitrag zur deutschen humanitären Hilfe zu leisten. Dabei nutzt IRC die Erkenntnisse aus mehr als 85 Jahren Arbeit mit geflüchteten Menschen weltweit.

 


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