Empowerment-Workshops für Schüler*innen

Schüler*innen können und wollen gute Bildungspraxis mitgestalten. Sie spielen eine aktive Rolle in der Schulentwicklung und sind gleichwertige Akteur*innen des Wandels. Aber viele Schüler*innen tragen schweres Gepäck mit sich. Sie haben eine Stimme, die weniger deutlich gehört wird als die von anderen Akteur*innen und sind mitunter strukturell benachteiligt.

Um den Schüler*innen eine starke Stimme zu geben, sie als Individuen genauso wie die gesamte Klassengemeinschaft zu stärken, bieten wir Workshops für Schüler*innen und gesamte Schulklassen. In den Workshops arbeiten wir mit theaterpädagogischen Methoden und schaffen damit eine hohe Beteiligung aller sowie eine offene Diskussionskultur.

  • Präsenz- oder Online-Format möglich

  • Dauer: 2 bis 4 Schulstunden

  • Teilnehmendenzahl: max. 30

  • für Sekundarstufe 1 und 2 aller Schulformen

Themen

Schüler*innen gegen Diskriminierung stark machen

Viele Schüler*innen machen während ihrer Schullaufbahn diskriminierende Erfahrungen, beispielsweise aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Körperlichkeit, sexuellen Orientierung oder ihrer ethnischen Herkunft. Diese negativen Erfahrungen schreiben sich in ihr Selbstwertgefühl ein und belasten die Kinder und Jugendlichen nachhaltig.

In diesem Workshop geben wir Jugendlichen Raum, um über ihre Erfahrungen zu sprechen und sich im Austausch gegenseitig zu stärken. Mittels vielfältiger Methoden und einem geschützten Rahmen thematisieren wir unterschiedliche Formen von Diskriminierung in ihren Wirkweisen und gesellschaftlichen Verflechtungen und zeigen auf, wie mensch sich schützen kann, warum Allys wichtig sind und wie aktiv gegen Diskriminierung eigenstanden werden kann.

Thematische Schwerpunkte:

  • Diskriminierung in seinen verschiedenen Formen als Erfahrungshorizont
  • Umgang mit Diskriminierung: Instrumente des Empowerments und Unterstützungsnetzwerke
  • Reflektion diskriminierender Erfahrung in einem geschützten Rahmen
  • Entwicklung eigener Lösungsstrategien und Ideen

ERFAHRUNGEN TEILEN, KLASSENGEMEINSCHAFT STÄRKEN

Besonders Kinder und Jugendliche trifft die Corona-Krise hart. Die Corona-Pandemie sorgte und sorgt noch immer dafür, dass Kinder und Jugendiche multiplen Belastungen ausgesetzt waren und sind. Stress zu Hause, keine Treffen mit Gleichaltrigen, Herausforderungen des Onlineunterrichts und das Wiederankommen im regulären Schulalltag – damit sind Sorgen und Zukunftsängste vorprogrammiert. Und gerade Schüler*innen, die schon vor der Pandemie mit Problemen zu kämpfen hatten, werden jetzt erst recht abgehängt.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken bieten wir für Schulen und Bildungseinrichtungen Corona-Empowerment- Workshops für Kinder und Jugendliche an.

Thematische Schwerpunkte:

  • Umgang mit Corona im Privaten Umfeld: Freunde und Familie
  • Herausforderungen in der Schule, Ängste, Selbstzweifel
  • Verschwörungstheorien und Querdenken
  • Starke Zukunftsperspektiven

In Bayern bieten wir für Schulen kostenlos bis Juli 22 kostenlose Corona-Empowerment-Workshops an. 

Methoden

Es werden Methoden aus der Systemischen Pädagogik, Theaterpädagogik und Migrationspädagogik angewandt.

  • Rollenspiele
  • Gruppenarbeiten
  • Selbsterfahrungen
  • Diskussion

    Zielsetzung

    • Reflektion und Austausch
    • Empowerment und Resilienz
    • Entwicklung von Lösungsstrategien
    • Zukunftsperspektiven entwickeln

    Christian Borchart

    Workshop-Leiter

    Sie haben Interesse?

    Sind Sie an der Umsetzung in Ihrer Schule oder Klasse interessiert? Haben Sie Fragen zu Methoden oder Themen? Dann kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder schreiben Sie uns eine Nachricht.

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    SchlaU–Werkstatt für Migrationspädagogik gGmbH
    Schertlinstr. 4
    81379 München

    Tel.: +49 176 60389421
    E-Mail: info(at)schlau-werkstatt.de

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