Gemeinsam:SchlaU Kompakt – diskriminierungssensible Workshop-Reihe

Gemeinsam:SchlaU Kompakt ist eine diskriminierungssensible Workshop-Reihe im Rahmen des Schulentwicklungsprogramms Gemeinsam:SchlaU, die flexibel in Präsenz oder digital umgesetzt werden kann. Das Programm umfasst Schulstipendien für insgesamt acht Schulen sowie zwei offene digitale Workshop-Reihen für alle Interessierten aus dem Bildungsbereich.

Im Rahmen des Schulstipendiums erhält jede Schule ein Workshop-Paket mit insgesamt vier aufeinander abgestimmten Workshops. In der Regel umfasst dies zwei Workshops für Lehrkräfte und zwei Workshops für Schüler*innen. Lehrkräfte nehmen zudem vorab an einem Selbstlernkurs teil, der grundlegende Inhalte vermittelt und mit einem Zertifikat abgeschlossen wird. Die konkrete Ausgestaltung der Workshops wird in einem gemeinsamen Kennenlerngespräch an die Bedürfnisse der jeweiligen Schule angepasst.

Das offene digitale Angebot richtet sich an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Schulpersonal sowie weitere unterstützende Personen, die Kinder und Jugendliche mit Rassismus-, Migrations- oder Fluchterfahrungen kompetent, sensibel und stärkend begleiten möchten. Die kostenlosen Workshops finden regelmäßig auf unserer Plattform schlau-lernen.org statt.

Solidarisch

Empathisch wirken durch (Selbst-)Reflexion

Handlungssicherheit

Raum zum Üben

Flexibilität

Termine bundesweit buchbar

ZIELE

Gemeinsam:SchlaU Kompakt unterstützt Schulen dabei, Vielfalt als Stärke zu verankern, Kinder und Jugendliche in ihrer Identität zu stärken und langfristig inklusive Strukturen aufzubauen – für eine Schulkultur, in der alle nicht nur teilhaben, sondern sich entfalten können. 

PROGRAMM

Im Mittelpunkt stehen Rassismuskritik, Diskriminierungssensibilität, Empowerment und konkrete, alltagstaugliche Strategien für Schule und Familie. Die Teilnehmenden erweitern ihre Handlungssicherheit, lernen rassistische Diskriminierung frühzeitig zu erkennen und entwickeln gemeinsam praxiserprobte Lösungsansätze für einen inklusiven und rassismuskritischen Schulalltag. 

  • WORKSHOPS IN SCHULEN (in Präsenz und/oder digital)

Für Pädagog:innen: 

Dieser Basis-Workshop kann entweder als Selbstlernkurs auf unserer Plattform schlau-lernen.org absolviert werden oder in einem Workshop vor Ort. Im folgenden werden die beiden Möglichkeiten vorgestellt:

  1. Selbstlernkurs: Da das Programm aus vier Workshops besteht, bieten wir den Schulen die Möglichkeit, sich bereits im Vorfeld durch unseren Selbstlernkurs mit den grundlegenden Begriffen und Themen auseinanderzusetzen. Ziel ist es, in den anschließenden Workshops verstärkt praxisorientiert zu arbeiten und gemeinsam mit den Teilnehmenden konkrete Handlungsstrategien zu entwickeln.
  2.  Workshop 1: In diesem Workshop setzen wir uns mit Diskriminierung und Rassismus auseinander: Wir lernen rassismuskritische Ansätze kennen und beleuchten, welche Handlungsmaximen sich daraus für pädagogisches Handeln ergeben. Dazu werfen wir nicht nur einen Blick in Geschichte und Forschung, sondern reflektieren unsere eigenen Handlungsgewohnheiten und Denkmuster.
    Das erwartet dich: 
    • Wir lernen grundlegende Ansätze rassismuskritischer Pädagogik
      kennen und diskutieren Basiswissen zu Diversität, Diskriminierungs- und
      Rassismuskritik. 
    • Wir reflektieren, warum rassismuskritisches Denken so wichtig für den
      Schulalltag ist. 
    • Wir entwickeln konkrete Visionen einer Schule für alle. 

    In diesem Workshop vertiefen wir zentrale Themen der rassismuskritischen Bildungsarbeit. In abwechslungsreichen Gruppen- und Stationsarbeiten setzen wir uns mit verschiedenen Schwerpunkten auseinander, reflektieren unsere Erfahrungen und erproben praxisnahe Methoden für den Schulalltag. 

    Schwerpunkte des Moduls 

    2.1. Empowerment und Allyship 

    2.2. Mehrsprachigkeit als Ressource 

    2.3. Diskriminierungssensible Konfliktarbeit 

    2.4. Rassismuskritische Didaktik 

    Das erwartet dich: 

    • Wir lernen zentrale Konzepte in Kleingruppen praxisnah kennen und bearbeiten dazu konkrete Übungen. 
    • Wir reflektieren, wie diese Themen in unserer Schule wirksam umgesetzt werden können. 
    • Wir gewinnen neue Perspektiven für den Umgang mit Vielfalt im schulischen Alltag. 

        In diesem Beratungsformat beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Ideen für Schulentwicklungsprozesse erfolgreich geplant, umgesetzt und nachhaltig verankert werden können. Gemeinsam reflektieren wir Herausforderungen des Schulalltags, entwickeln passende Strategien und begleiten konkrete Vorhaben von der ersten Idee bis zur Umsetzung. 

        Das erwartet dich: 

        • Individuelle Beratung zu Ihren Projektideen und Schulentwicklungsvorhaben. 
        • Unterstützung bei der Entwicklung realistischer Projekt- und Umsetzungspläne. 
        • Reflexion von Herausforderungen wie knappen Ressourcen, Zeitmangel und Beteiligungsprozessen. 
        • Austausch über Strategien zur langfristigen Verankerung von Projekten und Engagement. 
        • Beratung zur Sicherung von Teilhabe und Mitgestaltung aller Schüler*innen. 
        • Erarbeitung konkreter nächster Schritte für Ihr Vorhaben. 

        Ziel ist es, deine Ideen zu schärfen, praktikable Lösungswege zu entwickeln und dich bei der Umsetzung deiner Vorhaben im Schulalltag zu unterstützen.

        Für Schüler:innen: 

        Dieser Workshop bietet eine interaktive Plattform, um grundlegende Konzepte von Rassismus, dessen historische Entwicklung und
        individuelle Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren. 

        Schwerpunkte: 

        • Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von Rassismus 
        • Kennenlernen der historischen Wurzeln des Rassismus 
        • Analyse von Machtstrukturen 
        • Erkennen von Beispielen für Alltagsrassismus 
        • Besprechung individueller Möglichkeiten für kritisches Engagement in
          Schule und Gemeinde 

            Wie sieht eine Schule aus, in der Diskriminierungssensibilität und Rassismuskritik großgeschrieben werden? Was müsste sich dazu verändern? Welche Ideen und Wünsche haben wir? In einem abwechslungsreichen Format gestalten wir mit Schüler*innen ab der 6. Klasse kreative Zukunftsdialoge und diskutieren ihre Perspektiven. 

            • Wir tauschen uns über Visionen für eine rassismuskritische Schule aus 
            • Wir diskutieren die Umsetzung dieser Visionen im schulischen Kontext 
                • DIGITALE OFFENE WORKSHOP-REIHEN

                Erste Workshop-Reihe: Diskriminierung erkennen

                Diskriminierung erkennen: Schüler*innen rassismuskritisch im Schulalltag stärken und schützen. 

                Zielgruppe: Eltern, Lehrkräfte, Sozialarbeitende, Allies
                Fokus: Kinder mit Rassismuserfahrungen, Migration und Fluchthintergrund
                Besonderheit: Alle Workshops sind modular aufgebaut und Teil einer Reihe. Teilnehmer*innen können jederzeit einsteigen, auch wenn sie einen der vier Termine verpasst haben. 

                Termin: Dienstag, 12. Mai 2026, 17:00–19:30 Uhr

                Kinder und Jugendliche nehmen Unterschiede und Zugehörigkeit sehr früh wahr – ebenso wie Ausgrenzung und Ungleichbehandlung. Um sie angemessen begleiten zu können, ist es wichtig, diese Prozesse zu verstehen und die eigene Wahrnehmung zu schärfen.  

                In diesem Online-Workshop beschäftigen wir uns mit verschiedenen Formen von Diskriminierung, etwa in Bezug auf Rassismus, Sprache, Kultur oder soziale Herkunft. Wir schauen auf die Erfahrungen von Schüler*innen und reflektieren, welche Rolle unsere eigene Perspektive dabei spielt.  

                Anhand von Fallanalysen, Rollenspielen und Austauschformaten erarbeiten wir gemeinsam, wie Ausgrenzung frühzeitig erkannt werden kann. Natürlich gibt es auch Raum für Fragen und kollegialen Austausch. 

                    Termin: Dienstag, 26. Mai 2026, 17:00–19:30 Uhr 

                    Diskriminierungserfahrungen wirken sich tief auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus – auf ihre Gefühle, ihr Selbstbild und ihr Verhalten im schulischen Alltag. Um Schüler*innen gezielt unterstützen zu können, ist ein Verständnis dieser Auswirkungen zentral.  

                    In diesem Online-Workshop gehen wir den emotionalen und psychologischen Effekten von Rassismus und Diskriminierung nach. Wir betrachten, wie sich diese Erfahrungen auf Identität, Selbstwert und Motivation auswirken und woran erkennbar ist, dass Kinder Unterstützung benötigen.  

                    Durch Fallanalysen, Austausch und die Arbeit an konkreten Situationen entwickeln wir erste Interventionen für den pädagogischen Alltag. Auch hier ist Raum für eigene Erfahrungen und Fragen.

                    • Wir reflektieren, wie diese Themen in unserer Schule wirksam umgesetzt werden können. 
                    • Wir gewinnen neue Perspektiven für den Umgang mit Vielfalt im schulischen Alltag. 

                        Termin: Donnerstag, 11. Juni 2026, 17:00–19:30 Uhr

                        Wenn Kinder und Jugendliche Diskriminierung erleben, brauchen sie Erwachsene, die hinschauen, handeln und sie stärken. Doch was bedeutet das konkret im pädagogischen Alltag?  

                        In diesem Online-Workshop erarbeiten wir gemeinsam Unterstützungs- und Handlungsstrategien. Wir beschäftigen uns mit Konzepten wie Safe Spaces, Schutzmechanismen sowie der Rolle von Erwachsenen als Ally oder Bystander. Zudem geht es darum, wie Resilienz und Empowerment bei Kindern gefördert werden können.  

                        Mithilfe von Simulationen, Leitfäden und praxisnahen Übungen entwickeln wir konkrete Maßnahmen – von Sofortreaktionen bis hin zu langfristigen Strategien. Der Workshop bietet außerdem Raum für Austausch und kollegiale Beratung. 

                        Termin: Dienstag, 7. Juli 2026, 17:00–19:30 Uhr

                        Diskriminierungssensibles Handeln erfordert nicht nur Wissen, sondern auch konkrete Werkzeuge für die Praxis. Das Awareness-Concept-Tool bietet eine strukturierte Möglichkeit, Situationen zu analysieren und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.  

                        In diesem Online-Workshop wiederholen wir zentrale Aspekte von Diskriminierungsformen und ihren Auswirkungen und verbinden diese mit Prinzipien von Empowerment. Im Mittelpunkt steht die Anwendung des Awareness-Concept-Tools auf den eigenen Kontext.  

                        In Gruppenarbeiten und Praxisübungen entwickeln wir eine Tool-Matrix und analysieren konkrete Situationen aus dem eigenen Umfeld. Zum Abschluss reflektieren wir individuelle Handlungsschritte und formulieren ein persönliches Commitment für die Unterstützung von BIPOC-Schüler*innen.  

                        Hinweis: Dieser Workshop ist Teil der SchlaU-kompakt-Reihe “Diskriminierung verstehen – Schüler*innen rassismuskritisch im Schulalltag stärken und schützen”. Es ist sowohl möglich, an einzelnen Terminen teilzunehmen, als auch an der gesamten Reihe. 

                        Zweite Workshopreihe: Diskriminierung entgegenwirken

                        Diskriminierung entgegenwirken: Rassismuskritische Bildungsarbeit – Empowerment, Allyship und Sprache 

                        Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Sozialarbeiter*innen
                        Fokus: Kinder mit Rassismuserfahrungen, Migration und Fluchthintergrund
                        Besonderheit: Alle Workshops sind modular aufgebaut und Teil einer Reihe. Teilnehmer*innen können jederzeit einsteigen, auch wenn sie einen der vier Termine verpasst haben. 

                        Termin: Dienstag, 8. September 2026, 17:00–19:30 Uhr 

                        Lernende erleben Rassismus und Diskriminierung in Schule, Hochschule und Ausbildung – und brauchen Fachkräfte, die sie sicher, sensibel und stärkend begleiten können. Empowerment bedeutet dabei mehr als Unterstützung: Es geht darum, Selbstwirksamkeit, Zugehörigkeit und Handlungsspielräume aktiv zu fördern. 

                        In diesem Online-Workshop setzen wir uns mit den Auswirkungen von Diskriminierung auf Lernprozesse und Wohlbefinden auseinander und betrachten Empowerment als zentrale pädagogische Aufgabe. Im Fokus steht die Frage, wie Fachkräfte sichere Räume schaffen, Vertrauen aufbauen und Lernende in herausfordernden Situationen begleiten können. 

                        Durch Gruppenarbeiten, Reflexionsübungen und praxisnahe Fallbeispiele entwickeln wir konkrete Strategien, um Lernende zu stärken, Ressourcen sichtbar zu machen und empowernde Gespräche zu führen. Zum Abschluss formulieren die Teilnehmenden persönliche nächste Schritte für ihren Berufsalltag. 

                            Termin: Dienstag, 22. September 2026, 17:00–19:30 Uhr 

                            Rassismuskritische Bildungsarbeit braucht Fachkräfte, die Verantwortung übernehmen und sich als Verbündete positionieren. Allyship bedeutet, Diskriminierung nicht zu übersehen, sondern aktiv zu benennen und Lernende solidarisch zu unterstützen. 

                            In diesem Online-Workshop beschäftigen wir uns mit Critical Whiteness, Privilegien und strukturellem Rassismus im Bildungsbereich. Wir verbinden theoretische Grundlagen mit konkreten Handlungsmöglichkeiten für den Alltag in Schule, Hochschule und Ausbildung. 

                            Anhand von Praxisbeispielen, Reflexionsübungen und Rollenspielen trainieren die Teilnehmenden, diskriminierende Situationen anzusprechen, Lernende zu schützen und konstruktive Gespräche im Kollegium zu führen. Zum Abschluss entwickeln sie persönliche Handlungsschritte für eine rassismuskritische Praxis. 

                                Termin: Dienstag, 1. Oktober 2026, 17:00–19:30 Uhr 

                                Dieser Workshop sensibilisiert für die Bedeutung von Sprache im Kontext von Macht, Zugehörigkeit und Bildungschancen. Sprache ist nie neutral – sie kann Unsicherheit erzeugen, ausschließen oder Zugehörigkeit stärken. 

                                Durch sprachbiografische Reflexionen und Perspektivwechsel-Übungen erleben die Teilnehmenden, wie sich mehrsprachige Bildungsrealitäten anfühlen können. Zentrale Konzepte wie diskriminierungssensible Sprache und Mehrsprachigkeit als Ressource werden praxisnah erarbeitet. 

                                Ziel ist es, die eigene Haltung zu reflektieren und Empathie im Umgang mit mehrsprachigen Lernenden zu stärken. 

                                Termin: Dienstag, 27. Oktober 2026, 17:00–19:30 Uhr 

                                In diesem praxisorientierten Workshop stehen konkrete Kommunikationssituationen im Bildungsalltag im Mittelpunkt. Wie kann Sprache verständlich, respektvoll und diskriminierungssensibel gestaltet werden – insbesondere in mehrsprachigen Lernkontexten? 

                                Die Teilnehmenden entwickeln Strategien für verständnisfördernde Kommunikation, den Umgang mit Missverständnissen sowie für den konstruktiven Umgang mit herausfordernden Situationen. Durch Übungen, Rollenspiele und kollegialen Austausch werden Handlungssicherheit und kommunikative Kompetenzen gestärkt. 

                                Ziel ist es, Lernbarrieren abzubauen und Mehrsprachigkeit aktiv als Stärke im Bildungsalltag zu nutzen. 

                                • FAQ

                                „Gemeinsam:SchlaU Kompakt” ist ein Programm für Schulen und Personen, die im pädagogischen Kontext aktiv sind. Es richtet sich an alle, die sich für die Themenfelder Rassismus und Diskriminierung interessieren, einen bewussteren Umgang entwickeln und Teilhabebarrieren abbauen möchten. Ausgehend von der individuellen Situation vor Ort starten wir mit den teilnehmenden Schulen mit einer Bestandsaufnahme: Wie werden Vielfalt und Diversität in der Schulgemeinschaft gelebt? Welche Projekte, Programme und Engagements gibt es bereits? Wo werden vom Team Leerstellen identifiziert? In einem zweiten Schritt nähern wir uns gemeinsam der Frage, was unter einer diversitätsorientierten und rassismuskritischen Perspektive im schulischen Kontext zu verstehen ist.

                                Wir erarbeiten nicht nur die Geschichte des Rassismus, reflektieren unterschiedliche Positionierungen und Privilegien in der Schulfamilie, sondern entwickeln auch ein gemeinsames Begriffsverständnis. Mit dieser theoretischen Grundlage widmen wir uns im Anschluss der Frage: Was muss an unserer Schule anders werden, um eine gleichberechtigte Teilhabe aller zu gewährleisten?

                                In aufeinander aufbauenden Workshops entwickeln wir ein Projektvorhaben und bearbeiten konkrete Fragen aus dem Schulalltag.

                                Grundlagen der Rassismuskritik und diskriminierungssensible Arbeit

                                • Um zu verstehen, was sich hinter Rassismuskritik und diskriminierungssensibler Arbeit verbirgt, blicken die Teilnehmenden in die Geschichte und Forschung und reflektieren die eigenen Handlungsgewohnheiten und Denkmuster.

                                Empowerment, Allyship, Mehrsprachigkeit und rassismuskritische Didaktik

                                • Die Konzepte und Begriffe werden genutzt, um Teilnehmende dabei zu unterstützen, Schüler*innen und Jugendliche im pädagogischen Setting zu stärken. Dadurch wird solidarisches Handeln gefördert.

                                Schulentwicklungsprojekte gestalten

                                • Wir arbeiten gemeinsam an euren konkreten Ideen für die Schule, die sich verstetigen lassen.

                                Zusammenarbeit mit den Schüler*innen bezüglich der Grundbegriffe der Rassismuskritik.

                                • Veränderungen im schulischen und pädagogischen Kontext können nur gelingen, wenn die Bedürfnisse der Schülerschaft berücksichtigt werden. Mit ihnen werden die Grundsteine für diese Veränderungen gelegt.

                                Gemeinsam:SchlaU Kompakt steht allen Schularten offen, von der Grundbildung bis zur beruflichen Bildung und der Erwachsenenbildung. Je nach Schulart werden die Inhalte individuell abgestimmt.

                                Gemeinsam:SchlaU Kompakt startet mit drei Modulen und eine Begleitung für einen Selbstlernkurs, die für alle Programmteilnehmenden verpflichtend sind. Die Auswahl ergibt sich während des Programmverlaufs und orientiert sich an die Interessenschwerpunkten der Teilnehmenden. Den Abschluss des Programms bildet ein Abschlussworkshop, in dem nicht nur die Zertifikatsübergabe stattfindet, sondern auch eine gemeinsame Idee fürs Dranbleiben und Weitermachen entwickelt wird. Denn rassismuskritisches Lernen ist ein lebenslanger Prozess.

                                Unser Credo ist „voneinander und miteinander lernen“. Sie haben Fragen zu einem Themenkomplex, der nicht offensichtlich in unserem Programm vorkommt? Dann sprechen Sie uns an! Gerne entwickeln wir individuelle Lösungen oder holen weitere Expert*innen ins Programm hinzu.

                                Gemeinsam:SchlaU Kompakt adressiert grundsätzlich alle Mitglieder der Schulgemeinschaft, die an den Themen mitarbeiten möchten. Es ist daher möglich, dass beispielsweise auch Schüler*innen oder Elternvertreter*innen an den Workshops teilnehmen.

                                Sie haben den Wunsch, ein Extra-Format für Eltern anzubieten? Dann sprechen Sie uns bitte an.

                                Für eine erfolgreiche Umsetzung des Programms ist es sinnvoll mit einer interessierten Projektgruppe zu starten (freiwillige Teilnahme), aber von Anfang an die Zustimmung des gesamten Kollegiums einzuholen. Besonders wirksam ist das Programm, wenn sowohl Personen aus der Schulleitung, unterschiedliche Funktionsstellen und Professionen der Schulgemeinschaft teilnehmen. Auch Elternvertreter*innen und Schüler*innen können in das Programm eingebunden werden.

                                Vorwissen ist nicht nötig, aber eine offene und lernende Haltung gegenüber den Themenfeldern Rassismus und Diskriminierung sowie die Bereitschaft zu Selbstkritik und Veränderung.

                                Sie interessieren sich für Gemeinsam:SchlaU Kompakt, sind sich aber unsicher, ob das Programm das Richtige für Ihre Schule ist? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf und vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit unseren Referent*innen Andrea Vivas: a.vivas@schlau-werkstatt und Bongani Makhubela: b.makhubela@schlau-werkstatt.de. Gerne stellen wir das Programm auch vorab in Ihrem Kollegium vor oder machen eine Infoveranstaltung in Ihrer Stadt.

                                Wenn Sie mit Ihren Kolleg*innen an Gemeinsam:SchlaU Kompakt teilnehmen möchten, senden Sie uns ein Motivationsschreiben per Mail, in dem Sie erläutern, warum Sie sich für das Programm interessieren, welche Fragen Sie mitbringen und an welchen Themen Sie verstärkt arbeiten möchten. Geben Sie gerne auch bereits an, ob Sie schon interessierte Kolleg*innen gewinnen konnten oder ob Sie sich eine Programmvorstellung im Team wünschen.

                                Gemeinsam:SchlaU Kompakt wird aus Stiftungsmitteln mit wechselnden Parnter*innen finanziert. Die aktuelle Förderpartner*innen ist die Swiss Life.

                                Du hast Interesse?

                                Dann sprich uns an und vereinbare ein Beratungsgespräch mit uns. Ruf uns einfach an oder schreibe uns eine Nachricht.

                                Andrea Vivas

                                Bildungsreferentin

                                Bongani Makhubela

                                Bildungsreferent

                                Sende uns eine E-Mail

                                SchlaU–Werkstatt für Migrationspädagogik gGmbH
                                Schertlinstr. 4
                                81379 München

                                Tel.: +49 1556 5214188
                                E-Mail: info(at)schlau-werkstatt.de

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